Informationen für Kinder und ihre Eltern:
 

"Tapsi, komm..."
 

Die Broschüre des Bundesveterinäramtes der Schweiz informiert kindgerecht über den richtigen Umgang mit eigenen und fremden Hunden. Sie kann über das Internet als pdf-Dokument abgerufen werden - dazu bitte einfach auf das Bild links klicken.
 

 

Diego beim Weltkindertag 2005 in Berlin

Am 18.09.2005 fand der diesjährige Weltkindertag, ausgerichtet vom Deutschen Kinderschutzbund, unter der Schirmherrschaft der Unicef ,in der Hauptstadt Berlin statt. Mehr dazu hier!
 


Kinder und Hunde

Unsere Clubmitglieder leben, wie man auf den Fotos sehen kann, mit Molossern - und natürlich mit Kindern. In manchen Familien wurden sogar schon mehrere Generationen mit Molossern groß. Dieses Zusammenleben klappt und bereichert beide Seiten, wenn man mit Hunden und Kindern richtig umgeht. Das heißt, man muss Hundewelpen früh genug und richtig sozialisieren und Kinder zum richtigen Umgang mit Hunden erziehen. Hier geht es weiter!

Clubmitteilung 12. September 2005
 



Kinderunfall-Forschungszentrum Österreich:

"Schäferhund ist der Beißer Nummer 1
 

Der beste Freund des Menschen ist nicht jener der Kinder. Im Gegenteil: Wie aktuelle Daten aus dem Kinderunfall-Forschungszentrum zeigen, sind gerade Hunde aus dem Bekanntenkreis für Kinder besonders gefährlich. Vor allem, wenn diese nicht richtig auf die Hunde "reagieren".
 

Wie die "Hundebiss-Studie", die vor kurzem im Kinderunfall-Forschungszentrum "Große schützen Kleine" mit der Grazer Universitätsklinik für Kinderchirurgie fertig gestellt wurde, wurden 73 Prozent der analysierten Unfälle durch einen dem Kind bekannten Hund verursacht, wie Hunde von Freunden oder Nachbarn. Davon biss in 24 Prozent der Fälle der eigene Hund und in 15 Prozent der Fälle ein gänzlich fremder Hund zu.

Kinder unter zehn Jahren besonders gefährdet
 
Die Gefahr, einen Hundebiss zu erleiden, sinkt mit steigendem Alter der Kinder. 73% der betroffenen Kinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls unter zehn Jahre alt.

Zu 28 % spielten die Kinder mit dem Hund, als es zum Unfall kam, zu 14 % gingen am Hund vorbei, zu 10 % kuschelten sie mit dem Hund, zu 8 % fütterten sie ihn. In 74 % der Fälle ging dem Unfall eine Interaktion des Kindes mit dem Hund voraus.

99 % der Kinder wurden nach dem Hundebiss ins Krankenhaus gebracht. 85 % erlitten tiefe Wunden, 26 % mussten operiert und 27 % stationär aufgenommen werden.
Schäfer sind die größten Beißer
 
Besonders gefährlich sind "große" Hunde (größer als 44 cm), die 58% der Bisse zu verantworten haben. Was die Rassen betrifft, so waren an fast 40 % der Unfälle ein Schäferhund oder Dobermann beteiligt - das heißt, dass diese die höchste "Beiß-Quote" aufweisen. Der drittgefährlichste Hund ist der Spitz.
Tipps für den Umgang mit Hunden
 
Um Kinder vor Hundeangriffen zu schützen, hat "Große schützen Kleine" mehrere Tipps für Kinder und Eltern: So sollten sich Menschen von den Hunden erst beschnuppern lassen, bevor sie das Tier streicheln, da das Riechen für Hunde ein wichtiges Kommunikationsmittel ist. Da Hunde gerne alles jagen, was läuft, sollte man an Hunden vorbei gehen statt zu laufen und auch nicht versuchen davon zu laufen.

Für viele Hunde könnte direkter Augenkontakt als Aggression gedeutet werden, deshalb sollte direkter Blickkontakt mit den Tieren vermieden werden. Auch Herumschreien kann bei Hunden aggressives Verhalten hervorrufen. Ein schlafendes oder fressendes Tier sollte nie gestört werden, bei einem Hundekampf darf man nicht dazwischen gehen, da kämpfende Hunde alles in ihrer Nähe beißen.

Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen, so ist es am besten, ruhig stehen zu bleiben, die Beine zusammen zu geben, Kopf und Hals mit Armen und Händen zu schützen, da Hunde meistens in Arme, Beine, Kopf und Hals beißen. Sollte der Angegriffene bereits am Boden liegen, ist es wichtig, entweder sofort aufzustehen oder - sofern das nicht möglich ist -, das Gesicht zum Boden zu geben und Ohren mit den Händen zu bedecken."

Quelle:
Krone.at, Mai 2005
 

Die vollständigen Daten der österreichischen Studie finden Sie hier:



Informationen für alle Hundehalter:

 

Wichtige Informationen und Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen finden Sie hier beim Bundesveterinäramt der Schweiz.

Bitte informieren Sie sich dort, wie Sie Kinder am besten mit Hunden zusammenführen können und beaufsichtigen, wie Sie Unfälle grundsätzlich verhüten können, wie Menschen, die Angst vor Hunden haben, mit diesen umgehen sollten, und wie Sie rücksichtsvoll und fair mit Ihren Mitmenschen umgehen können.
 

Alle Informationsbroschüren sind unter dem angegeben Link im Internet abrufbar.



Informationen für Schüler und ihre Lehrer:

 

Eine Schulstunde mal ganz anders?
 

"Hunde helfen Kids e.V." besucht Schulklassen mit eigens dafür ausgebildeten Hunden und Hundeführern - beim Unterrichtsthema "Hund" kommt garantiert keine Langeweile auf. Der als besonders förderungswürdig anerkannte Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern den richtigen Umgang mit Hunden in Schulen zu vermitteln.

Wieviel Spaß eine Schulstunde mit einem Molosser machen kann, können Sie hier nachlesen:
Clubmitteilung 13. Januar 2005
 



Informationen für alle Erwachsenen mit und ohne Hund:
 

Ein Hund kann das Beste, aber manchmal auch das Schlimmste sein, was einem Kind begegnet.

Kinder und Hunde(rassen) sind daran naturgemäß unschuldig.
Die Verantwortung liegt ganz allein bei uns.

Die folgenden Informationen sollen dazu beitragen, dass der Umgang von Kindern und Hunden sicherer und für beide Teile bereichernd gestaltet wird:
 

Informationen des Bundesveterinäramtes der Schweiz:

Universität Wien:

 

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