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Tag der offenen Tür der Berliner
Polizei
- Geschichte des Hundes - vom Wolf zum Haustier am
25.05.2003 in der Polizeikaserne Charlottenburger
Chaussee 67 in Spandau
Die Berliner Polizei begeht jedes Jahr ihren "Tag der
offenen Tür", der begeistert von der Bevölkerung
angenommen wird. Besucherzahlen in jedem Jahr ca. 20.000
bis 25.000.
Ein besonderes Thema war in diesem Jahr der "Diensthund"
anlässlich des 50-jährigen Dienst-Jubiläum der Berliner
Diensthundeführer.
Daneben sollten auch andere Hunde und Hunderassen in
einer Präsentation des Titels "vom Wolf zum Haustier"
gezeigt werden.
Wir erhielten eine Einladung dazu. Es folgte eine
Ortsbegehung und Lagebesprechung. Es fanden sich einige
Clubmitglieder, die bereit waren, den Sonntagnachmittag
für diese Veranstaltung zu opfern. Nur hätten wir uns
geweigert unsere Hunde nach der noch gültigen Verordnung
zu zeigen. Der Organisator wollte sich kundig machen und
so bekamen wir erst drei Tage vor der Veranstaltung den
Bescheid: auf dem Polizeigelände keinen Maulkorb,
draußen wäre es unsere Sache.
So trafen wir uns dann am 25.Mai. Die
Einfahrtserlaubnisse wurden ausgeteilt und im Konvoi
ging's zum Polizeigelände. Irgendwie verpassten wir den
für uns zugewiesenen Zugang und mussten mit unseren
Hunden mitten durch das festliche Getümmel hindurch. Die
Hundeveranstaltung fand am Rand eines Sportplatzes
statt. Das Wetter war heiß und die Organisation, damit
war der ASB beauftragt, mäßig. Es wurden Windhunde und
Rettungshunde gezeigt und wir wurden nach Gruppen
gegliedert und vorgestellt.
Als die Windhunde so nah an uns ihren Dummy-Hasen
hinterher rasten, verspürte doch der eine oder andere
Vierbeiner einen mitreißenden Jagdtrieb und musste mit
Kraft gehalten werden.
Wir wollten aber noch fotografisch dokumentieren, dass
von unseren Hunden keine erhöhte Gefahr ausgeht, wie es
gerade zu diesem Zeitpunkt wieder aus der
Springer-Presse, stupide-reißerisch und wie gewohnt,
tönte. Um uns noch etwas zu Trinken und zu Essen holen
und begaben wir uns auf einer anderen Ebene des Platzes.

Vor einem Polizeiwagen wollten wir noch ein
Erinnerungsfoto machen. Dann wurde man auf uns
aufmerksam und die Beamten kamen um unsere Hunde zu
streicheln. Es wurden dann Erinnerungsfotos geschossen -
Erinnerungsfotos für die Polizeibeamten. Die Hunde
genossen es sehr, besonders Irun (BX) und Alfred (BM).
Ich hoffe, dass unser Besuch dazu beigetragen hat,
einigen der Beamte die Scheu vor unseren Hunden zu
nehmen und sie kritisch zu stimmen gegenüber der
Boulevard-Presse, auf deren Äußerungen hin in unserem
Land politische Entscheidungen getroffen werden.
Mitgewirkt haben: Fam. Klische mit BM Bacara vom
Biesdorfer Grund, Elke und Bern mit BM Alfred vom
Seebad, Fam. Bischoff mit BX Abygale vom Nuthetal,
Veronika Naß mit BX Aerna aus dem Hause Mendelsohn,
Peter Spiegel und Ingrid Goldmann mit BX Gustav v. d.
Burg Lübeneck sowie meine Wenigkeit mit Irun Kwan.
Christel Dhanjal
Hier noch einige weitere Bilder:



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